Leopold Schefer in seiner Zeit

Leopold Schefer, vielseitigster Dichter, Komponist, einer der vitalsten Liedermacher seiner Zeit, von erfrischender Emotionalität, tiefer emotionaler Beeindruckbarkeit,  mit Ehrlichkeit und großer geistiger Tiefe seine Reflexionen verarbeitend, meditierend, visualisierend, imaginierdend, mit größtem Fleiße und in harter Arbeit um sein Werk ringend, sich mit der Welt und Erlebtem, mit täglichen Eindrücken auseinandersetzend (COPING!), schafft er sich seinen Platz in der Welt des 19. Jahrhunderts.
 
 
Leopold Schefer erhielt seine musikalische Ausbildung in den Jahren 1799-1804 am Bautzener Gymnasium bei Johann Samuel Petri , Kantor, Musikdirektor und Gymnasiallehrer. Nach 5 Jahren das Gymnasium ohne Anschluß beendend, keine Universität besuchend, den Umgang und die Bildungsmöglichkeiten im Callenberg'schen Schlosse zu Muskau als Autodidakt mit größtem Fleiße nutzend, reift er zu einem sozial aktiven Menschen. In den Jünglingsjahren entstehen seine schönsten Lieder.  Der Graf Hermann Pückler vertraut ihm im Jahre 1812 seine Standesherrschaft als Generalbevollmächtigter, als Vicegraf an. 
Schefer war 27 Jahre alt. 
Seine Reisen 1816 bis 1819 waren seine Universitäten.
 
 
Es ist die Zeit in der in Deutschland das geistige Leben von Immanuel Kant (1724-1804), Johann Gottlieb Fichte, Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), von Friedrich Schiller (1759-1805), von Georg Wilheln Friedich Hegel (1770-1831), Heinrich Heine (1797-1856) geprägt wird.
Link:            Zeitgenossen  


Der junge Leopold Schefer
 
 


Bitte senden Sie Ihre Kommentare an Horst Georg Padelt. Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 09.08.2006.